Ursprung Oktober 2006       Koef II Umbau Teil 1 -- Teil 2 -- Teil 3
Köf II mit Originalmotor, Ledbeleuchtung und DX74
Köf II mit Faulhabermotor, Ledbeleuchtung und Kühn No25

Vorbereitung

Material:
Lackdraht 0.1 mm für Ledverkabelung
Lackdraht 0,3 mm für Decoderverkabelung
Led`s Typ 603 weiß, noch besser warmweiß, sehr hell
Glockenankermotor Maxon Typ08/16 von SB-Modellbau
Stabiles Schreibpapier fürs Dach
Sekundenkleber Dünnflüssig
2K-Kleber
Elektroniklot

Werkzeug:
Elektroniklötkolben mit geringer Wattzahl. noch besser Regulierbar.
Kleinstbormaschine, bei mir ist das eine Proxon,
Bohrer 0,3mm, 0,4mm, verschiedene Fräser, und vor allen Dingen
gute Nerven und eine ruhige Hand.

Meine Überlegung war, eine Köf II von Arnold mit Stirn und Heckbeleuchtung auszustatten, oder habt ihr schon mal abends an einem Rangierbahnhof eine Lok ohne Beleuchtung gesehen, das sieht auch auf einer Modellbahn sehr unwirklich aus. Alles ist beleuchtet und mittendrin eine Lok im Blindflug. Ähnliche Umbauten habe ich schon durch, z.B. eine Br80 von Fleischmann. Nur, da konnte ich noch auf herkömmliche Mittel wie flexible Lichtleiter zurückgreifen und konnte vor allem Platz für die Lichtquelle schaffen.
Nun, bei der Köf ist Platz überhaupt nicht mehr vorhanden, also musste ich mir etwas Besseres einfallen lassen. Dazu kommt noch, dass ich Digitalbahner bin und der Decoder auch noch rein musste, beim Originalmotor ein DX74 von Tran. Bei der Faulhaberköf ein Kühn No25 weil der Motor im Durchmesser kleiner ist und tiefer liegt.

Also erstmal geschwind noch eine defekte Köf bei EBAY ersteigern, dann in ihre Einzelteile zerlegen, um festzustellen, wo man am besten anfängt. aha, ein Zahnrad der vorderen Achse defekt, aber kein Problem für meine Schatzkiste.
So und weiterhin kam ich zu der Erkenntnis, dass die Beleuchtung nur da Platz hatte, wo sie bisher schon angedeutet war, die eigentlichen Stirnlampen, und als Leuchtmittel kamen eigentlich nur LED in Frage. Also wieder zu Ebay, 0603 LED`s weiß und schön hell, per praktischen Sofortkauf besorgt.


Die Beschreibung ist für beide Varianten gedacht da die Arbeitsabläufe in etwa gleich sind.
Lediglich bei dem Glockenankermotor fallen zusätzliche Arbeiten für das einpassen des Motors im Gehäuse und auf dem Fahrgestell an:
Dies ist mit sehr viel Sorgfalt zu geschehen
da die Wandungen beider Teile maximal 1mm betragen und zirka 0,2mm auf beiden Seiten der Teile, das müsste auf den Fotos gut zu erkennen sein, abgetragen werden müssen, zumindest soweit bis der Motor von alleine in das Gehäuse rutscht. Am Fahrgestell eine kleine Mulde Fräsen worin der Motor leicht schräg liegt. Der tiefste Punkt ist hinten .
Die Schnecke des Faulhabers habe ich von einer BR98 von Fleischmann.

Die kleinere Schnecke ist notwendig da der Faulhaber tiefer liegt wie der Originalmotor. Auch aus diesem Grund konnte ich für die Faulhaberköf einen Kühndecoder No25 verwenden.
Der Motor wurde mit 2K Kleber aufgeklebt.


Wie auf den Fotos zu sehen ist muss an den stellen wo der
Motor im Gehäuse liegt am Motor und im Gehäuse jeweils Zehntelmillimeterweise Material abgeschliffen,
beziehungsweise Gefräst werden.


Im Vergleich gut zu erkennen der unterschied zwischen beiden Motoren

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